Bewusste Weibliche Sexualität

Vielleicht fragst du dich, was ich damit sagen will? Was bedeutet das?

Nun, für mich bedeutet es, in meinem weiblichen Körper zu sein, ihn zu spüren, wahrzunehmen und zu fühlen. Das heißt auch, ihn nicht einfach als gegeben zu sehen und auf Autopilot zu stellen, so, als mache er das schon. Zugegeben, vieles macht mein Körper ganz ohne meine Aufmerksamkeit und mein aktives Tun. Ich kümmere mich nicht um Zellteilung, Blutdruck und viele andere komplizierte Vorgänge, die dieses Wunderwerk ganz selbstständig vollbringt.
Was aber meine Gefühle und Emotionen angeht, so ist es wichtig in einer tiefen Verbindung mit meinem Körper zu sein, denn hier nehme ich sie wahr. Ich kann langsam werden und fühlen. Atmen. Achtsam sein mit dem, was ich wahrnehme. Unwohlsein, Anspannung, Schmerz, Scham, Abwehr, Angst oder Freude, Neugier, Lust, Begehren, Anziehung zeigen sich in meinem Körper.

Langsam werden. Fühlen. Atmen. 

Das heißt auch, bekannte und gewohnte Muster und Komfortzonen zu hinterfragen und vielleicht auszudehen, zu verlassen und Neues zu probieren. Ist das wirklich das, was du erleben möchtest oder spielst du mit, weil du gefallen willst, geliebt werden willst oder keine Disharmonie möchtest?
Bist du in deiner Sexualität präsent und achtsam mit dir und deinem Partner, deiner Partnerin? Magst du neue Felder der Lust entdecken? Kannst du Wünsche und Bedürfnisse in dir erkennen und ihnen Raum und Sprache geben?

Bewusste weibliche Sexualität bedeutet, einen Blick auf die Glaubenssätze und Überzeugungen in punkto Sexualität zu werfen.

Wo sind noch unbewusste Verbote, Einschränkungen, Hindernisse am Ruder und mischen kräftig mit in deinem Lusterleben?
Nur wenige von uns haben in ihrer Kindheit ermutigende, befreiende, bestärkende und offene Botschaften zu ihrem Körper und ihrer Lust gehört. Oft fehlten sowohl Worte als auch liebvolle Begleitung an dieser Stelle. Viele Frauen sprechen immer noch von "da unten rum", haben für ihren Körper und für ihre Genitalien keine oder höchstens eine medizinische Sprache.

Bewusste weibliche Sexualität nimmt Muster wahr.

Wie schaust du auf deinen Körper? Was bewertest du an dir, was darfst du auf keinen Fall zeigen? Was muss sein, was soll auf keinen Fall?  Was törnt dich an? Weißt du es? Was hast du dich noch nie getraut zu sagen? Zu wollen? Zu tun? Kennst du deine sexuelle Identität? 

Bewusste weibliche Sexualität beinhaltet eine achtsame und wertschätzende Kommunikation.

Kannst du kommunizieren, was du willst? Und, noch wichtiger, kannst du kommunizieren, was du nicht willst?
Erst wenn du das wahrnimmst, mitbekommst, dir dessen bewusst bist, kannst du deutlich sein und gut für dich sorgen. Erfüllende Sexualität braucht Sicherheit. Sicherheit entsteht dadurch, dass du dich spürst und dir in deiner Wahrnehmung vertraust. Bei dir bist, in deinem Körper bist und ihn kennst, seine Sprache sprichst. Je mehr du dieser Wahrnehmung zu vertrauen lernst, desto stärker wird deine Intuition. 

Bewusste weibliche Sexualität braucht immer wieder auch Rückzug, Stille und Einkehr. 

Zeit, deinen Körper zu erkunden ohne Fokus, ohne Ziel.  Um zu spüren, was dir gut tut, spielerisch und lustvoll mit dir zu sein und zu fühlen, wie du auf Reize und Impulse reagierst, ganz für dich. Wenn du das weißt, kannst du es deinem Partner/deiner Partnerin zeigen und kommst aus der Beziehungsfalle, dass der oder die andere wissen sollte, was für dich gut ist.


Bewusste weibliche Sexualität braucht Präsenz, Langsamkeit, Entspannung, Ausdehnung.

Mehr als ständige Kritik ist es wichtig, für dich selbst Worte der Anerkennung und Liebe zu finden. Sei dir selbst eine verständnisvolle und zugewandte Partnerin und kreiere für dich einen Raum der Heilung.

 

Ich biete dir einen geschützten Raum, in dem du dein Vertrauen in deine Weiblichkeit (zuück)erobern und zum Erblühen bringen kannst. Kontaktiere mich gerne: anandi @ wache-weiblichkeit.de

Herzlichst!